Wie doch Zeit vergeht. Am 1.10.2020 wurden wir „Zehn“.

Wie aus einer spontanen Idee Deutschlands erster Nähszene-Store wurde.

Mit diesem Oldtimer-Rolls-Royce und der Werbefläche „Nähen is‘ wat Feines“ machten wir 2010 wochenlang in Essen mit Erfolg auf ZiC’nZaC aufmerksam.

Noch vor zehn Jahren steckte die Handarbeitsbranche in einer großen Krise. Nähen galt bei vielen noch als altbackene Beschäftigung älterer Damen, die mit dem Selbermachen knappes Geld für den Kleidungs-Neukauf sparen wollen.

 

Andererseits gab es aber die ersten Näh-Cafés – vorwiegend in Studentenstädten – in denen junge Frauen in geselliger Runde mit dem Nähen begannen. Und das mit Erfolg. Der Gründer von ZiC’nZaC, Dr. phil. Joachim H. Bürger, erkannte, dass sich hier ein völlig neues Hobby für junge gebildete, kreative Frauen entwickelt hatte. Nicht mehr das verstaubte Stoffgeschäft mit Neonröhren an der Decke und Bergen von Stoffen auf  schweren Rolltischen war gefragt, sondern eine Art Fachmarktzentrum für alle Freundinnen des Selbermachens. Mit guter fachlicher Beratung, Wohlfühl-Atmosphäre und  Charme. Von der Näh-Akademie über Näh-Café und NähteC-Store bis hin zu LesBar und  Stoff-Parcour – alles unter einem Dach. Eben trendy, stylish, hip – unser damaliger Slogan.

 

In Essen fand der seinerzeit  von manchem Textil-Filialisten noch  belächelte Gründer (Nähen?- wie spießig…“) den richtigen Standort auf 400 qm im Innenstadtbereich. So entstand nach einer Bauzeit von zwei Monaten das erste deutsche  „Näherholungsgebiet® mit dem geschützten Markennamen ZiC’nZaC ®.

In den darauffolgenden Jahren haben wir unser Konzept immer weiter verfeinert und verbessert. Dafür erhielten wir fünf öffentliche Ehrungen  – vom Deutschen Handels-innovationspreis bis zum Marketingpreis der Metropolregion Ruhr.

 

Stand heute:

Mit unserer einzigartigen Fingerhut- und Nähmaschinen-Sammlung sind wir ein  touristischer Anziehungspunkt in Essen.

In der Näh-Akademie konnten wir bis heute über 10.000 Teilnehmerinnen  begrüßen.

Das „Café Nahtlos“ ist ein beliebter Treffpunkt von Näh-Enthusiastinnen –

(…oder wird auch gerne als „Parkplatz“ für begleitende Männer genutzt )

 

Wir engagieren uns in der IHK für das Innenstadt- Marketing, kooperieren mit Partnern wie z.B. der Rathaus-Galerie in der Jugendarbeit, unterstützen Kliniken mit Herzkissennähen u.v.m.

3.000 Kundinnen „mögen“ monatlich unsere Art, wie wir den stationären Handel beleben: Top-Beratung, ausschließlich von und mit erfahrenen Mitarbeiter*innen, die ihr Handwerk gelernt haben. Ein Laden „mit Seele“ in dem frau sich wohlfühlt. Beste Qualität bei allen 25.000  Produkten und ein faires Miteinander. Allen an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön dafür, dass sie uns immer wieder durch ihren Besuch beweisen, dass unser Art zu denken ‘State of the Art‘  geblieben ist.

 

Unser Credo lautet:  

Läden mit Seele haben Zukunft. Stationärer Handel muss sich als Bühne für Einkaufserlebnisse zeigen. #anfassbar gut

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